Der Künstler und der Freak


Kleiner Einblick in die Psyche eines Fotografen – und seine Technik…

In digitalen Zeiten hat sich der technische Hintergrund eines Fotografen vom Hobby-Chemielaboranten zum Hobby-Informatiker gewandelt. Er verbringt seine Kamera-freie Zeit nicht mehr in der Dunkelkammer sondern vor dem Rechner. Bilder wollen perfektioniert und organisiert werden. Gleich geblieben ist die visuelle Orientierung und der Wunsch, ähnlich einem Maler, ein subjektives individuelles Werk zu schaffen. Fotografen tendieren meist in die ein oder andere Richtung. Aber der künstlerisch orientierte wird ohne ein angemessenes technisches Wissen seine Vorstellungen nicht realisieren können und der technisch orientierte wird ohne sich mit Bildkomposition zu beschäftigen, nur langweilige Fotos produzieren.

Uninspirierte Zeiträume sollte man möglichst mit neuem Input in Form von Büchern, Ausstellungen und dem Studieren von Vorbildern verbringen. Nur zu oft kompensiert man diese Phase aber auch mit dem Klick auf den „Einkaufen“-Button. Ging mir auch wieder so. Aber mittlerweile platzt der Fotoschrank aus allen Nähten und es wird wieder Zeit, sich neu zu orientieren. Oben ein Foto der beschriebenen Problematik.


Kommentar (1)

  1. Jochen Bake

    Das Problem kenne ich zwar nicht so ausgedehnt wie bei dir, aber gewisse Ähnlichkeiten sind vorhanden. Ich habe das fotografieren erst so richtig mit dem digitalen Zeitalter angefangen. Somit läßt mich die analoge Fotografie kalt.

    Kürzlich habe ich auch ausgemistet und einiges verkauft. Da gibt es aber auch so einen Spruch „Man muss erst einmal kaufen um zu wissen das man es nicht braucht“. Das habe ich mehrfach erlebt.


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